Neues vom Acker KW 11

Liebe Solawistas,

 

die erste Woche des neuen Gartenjahres ist rum. Ich hoffe, alle Neu-Hinzugekommen sind zufrieden mit dem, was sie letzten Freitag bekommen haben! Wir freuen uns, dass ihr dabei seid, und hoffen, euch bald mal irgendwo persönlich kennenzulernen, zum Beispiel beim Stammtisch, in einer AG oder sogar auf dem Acker.

Falls ihr doch (irgendwann, hoffentlich nie!) mal eine Beschwerde oder aber eine Anregung habt, wendet euch an die verschiedenen Ansprechpartner: eure Depotgemeinschaft oder den/die Depotverantwortliche/n, die Logistik-AG, das Büro, die Gärtner/innen oder den Vorstand (noch unter der alten E-Mail-Adresse beirat@solawi-vierlande.de zu erreichen).

In der Gärtnerei ist in dieser Woche unheimlich viel passiert: Wir haben angefangen, ein ganzes Feld in ein neues Anbausystem zu überführen, in dem wir permanente Beete anlegen. Diese sollen in der Zukunft nicht mehr betreten und nur wenig in der Tiefe bearbeitet werden. Hier darf das Bodenleben ungestört und die durch die Wurzeln gebildete Bodenstruktur erhalten bleiben, und wir bekommen dafür bombige Ernten :-) So zumindest der Plan. Wir sind gespannt, wie sich das System in der Zukunft bewährt. Ein gesundes Bodenleben ist in jedem Fall eine erstrebenswerte Angelegenheit.

Zunächst müssen wir jedoch noch viel schaufeln, um Wege zwischen den Beeten auszuheben, dann die Beete düngen, dann viel Kompost von A nach B bewegen, um die Beete dick damit zu bedecken, und vorher und/oder nachher verschiedene Mulchmaterialien ausbringen, um den bisherigen Bewuchs zu verschütten. Und nächste Woche werden dort dann schon die ersten Gemüse gepflanzt und gesät. Von daher: Wer uns helfen möchte, ist herzlich willkommen!

 

Außerdem hat uns Uwe, unterstützt von Jan und einem beeindruckenden Maschinenpark, an bloß einem einzigen Tag eine großartige Elefanten-Sitzbank in unsere „Allzweck-Halle“ gebaut. Oder war es doch ein Regal, auf dem wir unsere sehr umfangreiche Sammlung an Vliesen und Netzen zum Abdecken der Kulturen unterbringen können? Auf den Fotos jedenfalls kann man erkennen, wie klein Uwe und ich sind :-)

Unter das Regalbrett passen die Paletten mit Dünger und Kalk, und auch eine unserer Maschinen hat dort jetzt endlich einen guten Parkplatz gefunden. Und wenn die Netze und Vliese im Regal liegen, haben wir mehr Platz in der Halle, den wir zum temporären Unterbringen von Jungpflanzen bis hin zur Lagerung von Zwiebeln und Kürbissen sehr gut gebrauchen können.

Uwe und Jan, vielen Dank euch!

Last but not least sind jetzt auch die Tomaten ausgesät (Danke Dorothea!): neun Sorten! Altbekannte gute Freunde wie Ruthje und Pilu, aber auch neue Sorten, die wir ausprobieren wollen, und einige „besondere“ Züchtungen, von denen wir wissen wollen, ob sie sich in unserem Anbau bewähren und eventuell etwas früher reifen. Dann wäre die Tomatensaison länger, und der Überfluss bricht nicht innerhalb einiger weniger Wochen über uns hinein. Toi, toi, toi, dass die Tomaten da mitspielen!

Und dann war da ja auch noch der Regen! Einige Stellen der Gärtnerei ähneln immer noch einem Schwimm- oder Schlammbad (Gummistiefel sind immer noch die Garderobe der Wahl), auf den Feldern und besonders auf dem Acker auf Hof Eggers wird das viele Wasser jedoch erstaunlich gut weggeschlürft. Wir sind stolz auf unseren Boden!

Habt eine schöne Woche!

Kristina

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