Neues aus dem Acker-Büro KW 2

Ich hoffe, ihr seid alle ins neue Jahr gestartet, wie ihr es wolltet. Ich freu' mich jedenfalls auf das kommende Jahr mit der SoLawi und dem was es bringen mag. Das SoLawi-Jahr geht zwar noch bis Ende Februar, aber Jahreswechsel und Bietrunde sind so Zäsuren, die mich zu solchen Statements verleiten.

 

Die zwei anderen GärtnerInnen weilen noch in anderen Gefilden, und ich gebe mir Mühe es diese Woche ruhig angehen zu lassen: Aufgelaufene E-Mails beantworten, abendliches Vorbereitungstreffen für die Bietrunde mit den hierbei engagierten SoLawistas, letzter Schliff am Wirtschaftsplan, Grünkohl und Postelein wollen geerntet werden, und euer Lagergemüse aufgeputzt, gewaschen und aufgeteilt werden, vielleicht komme ich ja noch dazu, von der Tagung zur biointensiven Landwirtschaft den einen oder anderen Faden aufzugreifen und weiter zu lesen. Heute haben mich bei der Grünkohlernte (Lastenrad sei Dank, ging es auch ohne Oles Auto) Reinhard und der freie Journalist Pascal Pfaff begleitet. Wir werden im März/April auf der Seite www.gruener-journalismus.de in einem Dossier  mit dem Themenschwerpunkt "Wie kann sich Hamburg selbst versorgen? Was können die Stadtbevölkerung und/oder politische Akteure tun, um (auch in Anbetracht des Klimawandels und Umweltproblemen) die Lebensmittel-Versorgung zu sichern?" landen.

 

Diese Woche gibt's mal Urlaubsbilder von der Nordseeküste anstatt Ackerbilder. So lasse ich die Nordsee noch ein wenig in mir nachklingen, und die Freude darüber, dass wir es tatsächlich mit vereinten Kräften geschafft haben, nach dem Eintrag ins Vereinsregister nun auch die Gemeinnützigkeit anerkennen zu lassen (großer Dank an alle, die da wahnsinnig viel Gedanken und Zeit hineingesteckt haben, u.a. Carsten und seine Kollegen von der Roser Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft).

Und das war nicht das einzige Weihnachtsgeschenk! Tatsächlich gaben sich an unserem letzten Liefertag vor den Feiertagen mehrere Weihnachtsfrauen und -männer in der Gärtnerei die Klinke in die Hand. Ich war total gerührt, so viel Wertschätzung!

 

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