Neues vom Acker KW 49

...so richtig auf dem Acker waren wir gar nicht, wie die Überschrift suggeriert.

Nach der abgeschlossenen Lagerernte treiben uns nur noch  Reparaturen, Aufräumarbeiten, etc. in die Gärtnerei. Und natürlich die wöchentliche Ernte des Wintergemüses, das noch auf dem Feld ist und zarten Blättern aus den Gewächshäusern.

So bleiben uns derzeit drei Tage pro Woche für alle möglichen Büroarbeiten, unsere Haupt-Werkstücke - die Anbauplanung und der Wirtschaftsplan fürs kommenden Jahr hängen stark von Entscheidungen bzgl des Anbaukonzeptes ab.

Da haben wir uns vergangenens Wochenende auf einer Tagung zu "market gardening" weitere Inspiration geholt. Letztes Jahr haben wir aufgrund der Vergrößerung der SoLawi und der Vereinsgründung keine Luft mehr gehabt, um darüber nachzudenken, was sonst noch anders werden soll in unserer Anbaupraxis - dieses Jahr wollen wir es anpacken: Im Groben geht es darum, den Boden zu pflegen und ihn weniger zu stören. Frisch-Mulch, Kompost, Beete, die wenig befahren und betreten werden sind die Hauptkomponenten. Das zieht Überlegungen zum Beikrautmanagement, zu Flächenplanung, zu Transportmöglichkeiten von Mulch, zur Anpassung unseres (Hand-)Geräteparks nach sich. Man dreht viele Schleifen, und muss häufig die eine Entscheidung treffen, bevor eine andere getroffen werden kann, obwohl es andersherum besser wäre etc. Naja, das ist gerade so unser Alltag.

 

Außerdem rotieren der Vorstand (ehem.: Beirat) und andere engagierte Mitglieder, um die Bietrunde und Mitgliederversammlung auf den Weg zu bringen. Es wird monatlich im Vorstandstreffen, dazwischen nun in der heißen Phase in Kleingruppen zu vielen anderen Themen diskutiert und überlegt und vorbereitet - ihr findet die Protokolle wie immer im Mitgliederbereich.

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