Neues vom Acker KW 34

Birte und Lena als Fest-Orga-Team hatten Freitag noch die Halle aufgeräumt und geputzt, dann als hätten wir  es so gebucht: Das Sommerfest blieb vom Regen verschont. Vorsichtshalber hatten wir alles in der Halle, im Schafstall und Trekkerunterstand aufgebaut: Bastis La gota negra Kaffee- und Infostand, Kindermaltisch, Kinderschminken, Andreas Wildkräuter-Smoothies, Beirats-Steckbriefe, Mitbring-Buffet, Bühne für Singer-Song-Writerin Schwessi, Dorothea + Gatte im Violin-Akkordeon Duett, und Birte mit der Ukulele.

Die Wildpflanzenführungen mit Andrea, und die Gärtnerei-Touren mit Ole, Kristina oder mir kamen noch oben drauf, und wenn man dann noch mit den Co-Solawistas schnacken wollte, war die Zeit von 3 Stunden eigentlich zu knapp bemessen!

Es war jedenfalls wieder schön mit euch!

 

Wir haben uns diese Woche einen Bürotag erlauben können, und den brauchten wir: Es mussten E-Mails beantwortet, eine Fortbildung vorbereitet, und vor allem Ausgaben-Controlling (Vergleich der geplanten mit den getätigten Ausgaben bis dato) gemacht werden.

 

Auf dem Acker und in der Gärtnerei haben wir auch wieder viel Unterstützung gehabt, von Jan, Charlotte, Dorothea, Agu, Estrella, Astrid, Jacob, Christina und Susa!

Ihr habt uns beim hacken, jäten, ernten und pflanzen unterstützt, vielen Dank!

Morgens liegt noch schwer der Nebel über den Wiesen und zeigt die Kirchwerder Wiesen in schönster Scherenschnitt-Silouette.
Der schwarze Rettich ist brav gekeimt, und da hat kein Skilangläufer auf dem Feld gespurt, sondern die Sämaschine hat die Saat für den nächsten Rettich-Satz abgelegt.

Das satte grün auf dem unteren Bild ist unser wunderbar aufgelaufener Klee-Gras-Bestand auf dem neuen Umstellungs-Acker mit dem ebenfalls wohlgeratenen Blühstreifen.

Der eine oder die andere kratzt sich noch den Kopf, aber so langsam dringt es zu allen durch: Nicht nur Gemüse ist wertvoll, sondern auch und gerade die Wildpflanzen. Andrea bei der Wildpflanzenführung.

 

Der Dill sieht morgens aus, als sei er schon mit dem ersten Rauhreif überzogen, der Porree bekommt noch eine letzte Beikraut-Kur mit dem Fräsen-Moped, danach wird Klee als Untersaat geworfen.

Den Endivien steht die Morgensonne, dieses Jahr haben wir sie später gepflanzt und hoffen, dass sie diesmal nicht in Panik geraten vor der Hitze anfangen sich fortpflanzen zu wollen und in Blüte schießen.

Ganz unpädagogisch das weniger schöne zum Schluss: Den Ratten auf dem Acker schmeckt der Mais. Bevor wir ihn für erntereif befunden haben, haben sie es getan. Wir hoffen, dass wir noch ein paar unversehrte Kolben finden. Das Maisfeld ist aus anderen Gründen dieses Jahr dreigeteilt, vielleicht finden sie den Weg zum Rest ja nicht....

 

Die Pastinaken zeigen uns, was passiert, wenn sie starke Konkurrenz um Licht, Wasser und Nährstoffe haben: blasse, gelbe Blätter lugen auf der linken Seite zwischen dem Beikraut hervor, während sie rechts, wo wir mit dem Jäten hinterher gekommen sind, satt grün sind.

 

Pilu ist unsere Sorgenkind-Tomatensorte dieses Jahr: Obwohl sie eine feste Schale hat, bekommt sie schwarze Flecken und wird schnell faulig. Die kleinere, weichere Ruthje bleibt verschont.

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Kommentare: 1
  • #1

    wolfgang (Sonntag, 25 August 2019 10:25)

    Fräsen-Moped ist eine schöne Wortschöpfung eigentlich wird das Gerät Agria - Bäby genannt in Gärtner Kreisen